Fünf Fragen an …

Michaela May

Wenn man an Bayern denkt, dann gibt es automatisch auch ein paar Künstler, Schauspielerinnen, Kabarettisten, die man dabei vor Augen hat. Michaela May gehört zu solchen Gesichtern Bayerns. Monaco Franze und Kir Royal, Hans im Glück, Irgendwie und Sowieso und Zur Freiheit – immer, wenn es um legendäres bayerisches Fernsehen geht, dann taucht auch ihr Name auf. Dabei hat man einen beträchtlichen Teil ihrer Arbeit noch gar nicht genannt. Und man hat nicht darauf verwiesen, dass Michaela May nicht nur Schauspielerin ist, sondern auch Autorin und Sprecherin. Und sie macht Lesungen. Beispielsweise zu Weihnachten. Grund genug, sie danach zu fragen, welche Bedeutung das Fest für sie hat.

Michael May

Foto: Alexey Testov

Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Gerhard Polt in einer Lesung zu Weihnachten – wieso ausgerechnet diese Auswahl? 

Die Lesung heißt im Untertitel: „Heiteres und Besinnliches zur Weihnachtszeit“, und so habe ich versucht, für beide Stimmungen gute entsprechende Geschichten zu finden. Ich möchte den traditionellen christlichen Geschichten auch etwas Humorvolles und Satirisches gegenüberstellen. 

Gibt es Texte oder Passagen daraus, die Ihnen besonders am Herzen liegen? 

Die persönlichen und emotionalen Erinnerungsbilder in Erich Kästners „24 Heiligabende“ berühren mich immer wieder aufs Neue. 

Was ist ein Muss zum Fest und was lassen Sie in jedem Fall bleiben? 

Für mich ist das Wichtigste, Weihnachten zusammen mit der ganzen Familie zu feiern. Gerade weil meine ältere Tochter mit drei Enkelkindern in England lebt, ist das immer eine besondere Freude, diesmal auch noch mit dem vierten Enkelkind meiner jüngeren Tochter aus München. Und statt großer Geschenke baue ich lieber die selbst modellierte Krippe meiner Mutter auf und freue mich mit den Kindern über Ihr wunderschönes Andenken. 

Gibt es eine bestimmte Botschaft oder ein Gefühl, von dem Sie hoffen, dass die Zuhörer Ihrer Weihnachtslesung mit nach Hause nehmen? 

Ich möchte das große Gefühl der Freude, der Völkerverständigung und des Friedens auf unterhaltsame Weise mit nach Hause geben. 

Und schließlich: Nach dem Fest ist vor dem neuen Jahr – irgendwelche Wünsche für 2024? 

Was kann es in diesem Jahr wichtigeres geben als den Frieden! 

Michaela May
Lesung „Oh, du Fröhliche”
14. Dezember, 20 Uhr
Spielbank Bad Wiessee

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